Wie werde ich glücklich

Hast Du Dir die Frage „Wie werde ich glücklich“ schon ab und an gestellt? Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Jedoch auch ins Glück?

Je nachdem wie viel Zeit Du einsetzen möchtest :-)!

Einigen wenigen Menschen gelingt die Erleuchtung. Aber in arg unterschiedlicher Zeit. So geschieht bei manchen der sprichwörtliche „Knall“ – meist ein besonderes (oft schockartiges) Erlebnis – von jetzt auf gleich. Andere üben sich wiederum in jahrelanger Enthaltsamkeit, um Erleuchtung zu erlangen. Und davon wiederum nicht wenige ohne jemals dorthin zu finden! Ähnlich ist es mit dem Glück.
Keine Sorge, Du brauchst nicht die Erleuchtung anzustreben, um glücklich zu werden. Es verhält sich nur sehr ähnlich. Der sogenannte Schalter im Kopf – sofern nicht längst geschehen – kann von manchen „ganz einfach“ per „Klick ins Glück“ umgelegt werden. Für viele ist es ein langsamer Weg, Schritt für Schritt. Das Tempo das Du anstrebst, wird Dich auch zur Lösung führen, soviel kann ich Dir versprechen. Dann wann es für Dich richtig ist.

Wie werde ich glücklich

Die gute Nachricht vorab: Du bist der Lösung ziemlich nah.

Denn dadurch dass Du Dir diese Frage stellst – und zwar durch die positive Formulierung und erwartungsfrohe Grundhaltung „Wie werde ich glücklich“ – zeigst und beweist Du, dass Du die richtigen Voraussetzungen alle bereits in Dir trägst (sofern Du aufgrund dieser Suchkombi bei mir gelandet bist). Das ist ein sehr guter Anfang. Vielleicht bist Du aber auch zufällig, aufgrund von entsprechenden Links oder aber weil Du von haus aus meinen Blog liest, hierher gekommen. In diesem Fall hast Du eine gute Intuition und Spürnase. Auch das ist fürs Glück sehr förderlich.

Viele Menschen am Boden ihrer gescheiterten Sichtweise, verletzen beim Scherbensammeln andere Menschen oder hadern permanent mit ihnen, sich selbst und den Umständen. Das ist vollkommen normal. Wir haben es nicht anders gelernt und zuweilen kann unser Schicksal schon überordentlich übertrieben gemein sein.

Aber – und jetzt kommst Du ins Spiel! – insbesondere in solchen unglücklichen Lebensphasen ist von zentraler Bedeutung, den Blick nach vorne zu richten und sich die Frage „Wie werde ich glücklich“ zu stellen. Und dies ganz unabhängig der echten Umstände, geschweige denn Erwartungen anderer Menschen. Manchmal geschehen im Leben derart viele verzwickte Dinge, dass man kaum geradeaus sehen kann. Zur bunten Abwechslung beginnt dann häufig auch noch das persönliche Umfeld damit, seine eigene Art zu denken und zu handeln, als ungebetene Ratschläge zu verteilen. Darauf basiert der erste Tipp, bevor ich dann zur Schaffung Deiner eigenen Glücksstadt komme:

Tipp 1 auf dem Weg ins Glück

Lass von negativen Menschen ab

Klammere als Allererstes die Stimmen Deiner Umgebung aus, wenn sie Dir nicht gut tun. Viel zu oft richten wir uns nach anderen Menschen und lassen tiefschürfende Kritik gelten, die uns nicht nur unglaublich schlecht bekommt, sondern sich auch langfristig weit ins Herz gräbt. Dies führt dann meist in eine komplexe Vermeidungsschleife uns selbst, diesen und weiteren Menschen gegenüber. Denn mit Bewertungen und Kritik von außen, gewinnen wir oft das Gefühl, „nicht richtig zu sein“. Daher trauen wir uns immer weniger jenen Eigenschaften, Bedürfnissen und Pfaden zu folgen, die unser persönliches Paradies darstellen. Wir entfernen uns von unserer eigenen Seele und fühlen uns folglich „nicht zu Hause“.

Je mehr Du Dich zurücknimmst, veränderst und verzichtest, wirst Du Dich fremd und unglücklich fühlen. Ganz abgesehen davon, dass Du an das Wunschkonzert anderer Menschen und deren Erwartungskorsetten niemals heranreichen wirst. Vielleicht kennst Du den Fisch-Baum-Klassiker. Was bringt es vom Fisch zu erwarten, dass er auf einen Baum klettert?

Tipp 2 auf dem Weg ins Glück

Mache Dir diese beiden Glücksfragen zur Gewohnheit.

Unabhängig davon wie Du meine gleich folgende Denkmetapher umsetzen kannst, möchte ich Dich anregen, Dir auch bei möglichen künftigen Hindernissen in Deinem Leben stets diese beiden Fragen ins Gedächtnis zu rufen:

  1. Wie werde ich glücklich?
  2. Wer oder was möchte ich jetzt in diesem Moment gerade sein?

Um Deinen Fokus bei der ersten Frage noch konkreter einzugrenzen, kannst Du sie wie folgt erweitern: Wie werde ich jetzt glücklich? Damit – so tíef Du möglicherweise auch am Boden liegst – streckst Du zumindest den Kopf schon einmal hinauf in den Himmel. Und das schlägt die Fliegen gleich mit zwei Klappen (Entschuldigung, ich schlage gar keine Fliegen :-)):

  1. Du richtest Dein menschliches Meisterwerk, das Gehirn, in den Lösungsfokus und wirst damit Lösungen leichter finden.
  2. Wenn Du gläubig bist (ob an das Gesetz der Anziehung, einen Gott oder das Wunder des Lebens, sei jedem selbst überlassen), zeigst Du Dich vertrauensvoll, was bekanntermaßen ebenso zu positiver Veränderung/Hilfe führen wird. Nun aber zu meiner Glücksmetapher:

Wie werde ich glücklich?

Dein möglicher Fahrplan ins Glück

Fühlst Du Dich gerade noch fit? Auch wenn Nachfolgendes gleich gar nicht so lang ist, wie manchmal für mich typisch, ist es wichtig. Daher möchte ich vor dem Lesen meines Fahrplans, für etwas sehr Wichtiges sorgen: Dass Du auf Dich selbst Acht gibst, um Dich mit ganzem Herzen einlassen zu können. Geht es Dir also gerade gut? Hast Du Lust auf einen Kaffee, Tee oder ein schönes Gläschen kaltes klares Wasser 🙂 ? Hilfreich wäre es übrigens, Dir samt Deiner körperlichen Versorgung auch etwas zu schreiben zu holen. Ein Blatt Papier oder irgend ein digitales Eingabegerät, falls Du umweltbewusst agieren möchtest. So kannst Du die folgende Übung gleich umsetzen, falls Du Lust darauf hast.

Leider kann ich Dir das nicht persönlich servieren. Aber im Geiste stoße ich mit Dir an, ok? Denn darauf kommt es auf dem Weg ins Glück auch ganz primär an: Selbstfürsorge und Achtsamkeit.

Gönne Dir ruhig eine kurze Lesepause – ich warte hier auf Dich, versprochen 😀 .

Die Glücksplanauskunft in der Stadt des Glücks

Genau so wie Du an einer Bushaltestelle stehen und Dir einen Überblick über den vor Dir liegenden Weg verschaffen kannst, kannst Du dies auch für die Suche nach Glück tun.

Sieh‘ Dir zur Inspiration meine alte Mindmap an und lege Dir nach diesem „Wie werde ich glücklich“-Artikel eine eigene Mindmap an. Lasse sie ein paar Tage in Deiner Zugriffsnähe (es gibt auch Apps dafür). Und sobald Du dann den richtigen Bus erkennst, kannst Du einsteigen und losfahren. In diesem Fall in Deinen Bus ins Glück.

eine Mindmap für die Frage

Meine Mindmap aus dem Jahre 2014 zur Inspiration (Klick aufs Bild öffnet es etwas größer)

Und weißt Du was das Tolle daran ist? Wenn Dir an einer Haltestelle Deines Glücksbusses etwas besonders gut gefällt, steigst Du (mental) einfach aus und verweilst dort (beim entsprechenden Thema) eine Weile. Wenn Dir jedoch die Gegend gerade nicht gefällt (etwas nicht zusagt), dann döse ein wenig und mache die Augen einfach woanders wieder auf. Vielleicht möchtest Du zu einem anderen Zeitpunkt hierher zurückkommen.
Einige Stationen wollen wir nie wieder sehen und manche ein anderes Mal genauer untersuchen. Bei Bedarf kannst Du dann direkt hinfahren und soviel Zeit einsetzen, wie Du möchtest. Vielleicht möchtest Du auch jemanden mitnehmen. Besonders schöne Orte besuchst Du so oft wie es Dir möglich ist. Manche trägst Du für immer in Deinem Herzen und allein der Gedanke daran, lässt Dich strahlen.

Buslinie der Glücksstadt-Route

Diese Deine Buslinie heißt „Wie werde ich glücklich“.

Weißt Du was das Geniale an ihr ist? Wer in ihr schon mitgefahren ist und die Stadt des Glücks ein wenig kennen gelernt hat, kann eigene Streckenlinien entwickeln. Einige bauen vielleicht sogar S- oder U-Bahnnetze, manch einer bietet Rundflüge an. Andere eröffnen einfach ein Café oder gehen spazieren.

Vielleicht erkennst Du es schon: In dieser tollen Stadt des Glücks ist nahezu alles möglich, es gibt kein richtig oder falsch. Denn wie würde eine vielfältige Stadt entstehen, wenn jeder nur das machte, was „richtig ist“? Wenn Du zu den kreativen Menschen gehörst, kannst Du im Nachgang Deiner ersten Mindmap tatsächlich eine Stadt bauen (basteln, malen oder was auch immer Dir sonst dazu einfällt).

Im Idealfall hilft Dir die Glücksstadt und deren Buslinie zu einer neuen Perspektive ins Glück. Schreib‘ mir gerne davon.

In nächster Zeit folgen hier ein paar mögliche Haltestellen einer Glücksstadt (erweiterte Blogartikel zum Thema Glückstadt). Die Buslinie Wie werde ich glücklich ist übrigens eine Rundlinie. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Ich habe sie nur der leichteren Auffindbarkeit wegen alphabetisch sortiert. Einsteigen kannst Du wo immer Dich Dein Herz hinzieht (oder aussteigen, wie man’s nimmt :-)).

Kürzlich sah ich von Peter Frankh ein wunderbares Video mit dem Titel „Wie du jetzt glücklich sein kannst“. Dies möchte ich hier ergänzend hinzufügen:

Hier schon eine erste Auflistung der geplanten Stationen unserer Rundreise:

Ich hoffe, Du freust Dich darauf genauso wie ich und kommst zum Lesen wieder.

Für das heutige Thema „Wie werde ich glücklich“ bin ich fertig*. Ich hoffe es hat Dir gefallen und Du hast unsere gemeinsame Zeit gern verbracht. Wenn ja, wäre es mir eine riesige Hilfe, diese Seite weiter zu empfehlen.

Übrigens ist auch das Kennen und Verstehen der eigenen Persönlichkeit ein hervorragender Baustein auf dem Weg ins eigene Glück. Gönn‘ Dir doch eine Reiss-Persönlichkeitsanalyse. Ich verspreche Dir, dass Du von da an alle Menschen besser verstehen wirst. Nicht zuletzt Dich selbst 😀 .

Ich wünsche Dir eine legendäre Zeit!
Zauberhafte Grüße
Deine Tanja

*Nachtrag: Diesen Artikel veröffentlichte ich bereits am 13.6.2014 um 14:45 auf meiner Seite „Mentale Systemik“. Da ich diese mittlerweile dazu umgebaut habe, Kollegen meine eigenen Arbeitsmodelle zur Verfügung zu stellen, hole ich manche auch für heutige Leser relevante Artikel nach und nach hierher.

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Tanja ist die Gründerin von Seele auf Kurs. Sie erlebte viele Jahre lang die Hürden der Selbständigkeit und Deutschen Bürokratie (hohe Steuernachzahlungen wegen Liebhaberei, Arbeitsplatzablehnungen aufgrund starrer Titelvorgaben vermeintlich sozialer Träger und unüberwindbare Vorurteile in den Herzen der Menschen gegenüber Nichtstudierten und überhaupt anders Denkenden). Mit den Jahren erkannte sie, dass zwei füreinander geschaffene Menschengruppen aneinander vorbei liefen: 1. zahlreiche gut ausgebildete Coaches, die ebenso mit den Herausforderungen ihrer Existenz zu kämpfen hatten und 2. unzählige Menschen mit dem dringenden Bedarf nach Hilfe ohne den dazu erforderlichen Mitteln. Während die offiziellen Gesundheitskanäle an Überlastung schier platzten, schien man entwicklungsfreudige Menschen dennoch lieber sich selbst zu überlassen, anstatt die akademischen Tore für alternative Menschenbegleiter zu öffnen. Immer wieder rätselte sie darüber, wie man diese beiden Seiten zueinander führen und glücklich machen könne, entwickelte und verwarf Ideen, produzierte Flyer, sammelte Reaktionen und folgte diversen Achterbahnen ihres eigenen Lebens. Im Jahre '22 las Tanja bei Wikipedia die Definition der High Potentials, die dort unverblümt als akademisch beschrieben wurden. Ihr fiel wie Schuppen von den Augen, dass diese Bezeichnung nicht den evolutionär gut verteilten Fähigkeiten aller Menschen entsprang, sondern einer rein elitären Bewertung. "Demnach sind wir also die Low Potentials oder wie?!" In diesem Moment wurde ihr endgültig klar, dass sie angetreten war, die Welt zu verändern.

2 Kommentare zu “Wie werde ich glücklich

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